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Verein Schweizerische Städte- und Gemeinde-Informatik

Arbeitsgruppen

Der Vorstand des Vereins SSGI hat verschiedene Arbeitsgruppen eingesetzt. Diese erarbeiten themenbezogene Ergebnisse, die hier zur Verfügung gestellt werden. Es bestehen die folgenden Arbeitsgruppen:

Ausgangslage:

  • eGov Box ist die Transaktionsplattform, die sämtliche relevanten Komponenten bereitstellt, um erfolgreiche E-Government-Dienstleistungen gegenüber der Bevölkerung und den Unternehmen abzuwickeln und mit den Fachapplikationen zu verbinden.

  • Die eGov Box ist Basis für die Integration einer Vielzahl von Fachservices wie eTaxes, eFristverlängerung, eKonto, eFaktoren, eUmzug, eSelbstablesung, eRechnung und weitere Fachapplikationen der Gemeindeinformatik.

  • Der Verein SSGI hat mit der VRSG als Lizenzgeberin einen Rahmenvertrag für die Nutzung der eGov Box abgeschlossen. Unsere regionalen Mitgliederorganisationen (RMO) können die Applikation kostengünstig beziehen und betreiben diese für die interessierten Städte und Gemeinden.

Zielsetzungen:

  • Definition von neu anzubindenden Fachapplikationen (Release-Management)
  • Erfahrungsaustausch für den Betrieb und Produktiveinsatz
  • Definition neu abzubildender Prozesse

Weiterführende Informationen:

Team:

  • Vertreter von ILZ OW/NW
  • Vertreter von AR Informatik AG
  • Vertreter von KSD Schaffhausen
  • Vertreter von VRSG

Koordination:

Ausgangslage:

  • Die Schnelllebigkeit und Abhängigkeit von ICT-Technologie verlangen nach einer ständigen Überprüfung der Risiken, Chancen, Stärken und Schwächen der selber erbrachten oder eingekauften ICT-Services.
  • Die Arbeitsgruppe befasst sich mit Entwicklungen, Standards, Normen, Trends und Koordinationsfragen.
  • Wir sind Ansprechstelle für alle neuen Herausforderungen in der kommunalen ICT.
  • Wir beschäftigen uns auch mit Fragen wie Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz und Veränderung der Verwaltungstätigkeiten und Prozesse.

Zielsetzungen:

  • Koordination von strategischen ICT-Bedürfnissen und Anforderungen der Städte und Gemeinden
  • Definition von Strategien, Konzepten, Standardisierungen
  • Thinktank für Fragen von Internet 4.0 und kommunalen Arbeitsplätzen der Zukunft
  • Wissensvermittlung und Sicherstellung des notwendigen Wissensvorsprungs für Führungskräfte

Team:

  • Vertreter von ILZ OW/NW
  • Vertreter von AR Informatik AG
  • Vertreter von KSD Schaffhausen
  • Vertreter von VRSG
  • Vertreter des Vereins IG Zug
  • Vertreter des Vereins LGI Luzern

Koordination:

Ausgangslage:

  • Das Thema der Leistungsbeschreibung (Servicekatalog), der Servicepreise und deren Verrechnung sowie der Vergleich der eigenen Services am Markt (Benchmarking) wird auf politischer Seite wie auf Kundenseite verstärkt zum kritischen Erfolgsfaktor für alle Servicedienstleister, seien diese nun interne oder externe Provider. Die Kunden fordern zunehmend eine transparentere Dienstleistung für ICT-Servicedienstleistungen der Städte und Gemeinden. Darum tauschen sich unsere regionalen Mitgliederorganisationen (RMO) zu diesem Thema laufend aus und übergeben einander erarbeitete Grundlagen.

Zielsetzungen:

  • abgestimmter Servicekatalog / abgestimmtes Leistungserfassungskonzept und Kenngrössen für Benchmarking
  • vergleichbare Führungsinformationen zu ICT-Servicequalität und ICT-Servicekosten
  • Erarbeitung gemeinsamer Benchmarking-Konzepte für Politik und Führungskräfte

Weiterführende Informationen zum Thema „Benchmarking der kommunalen IT-Kosten“ finden Sie im Artikel des kommunalmagazins, Nr. 2 vom April 2012.

Koordination:

Ausgangslage:

  • Die elektronische Aktenführung in der Verwaltung muss geordnet, gesetzeskonform, nachvollziehbar und beweistauglich erfolgen. Für Aufgaben und Geschäfte sind vollständige elektronische Dossiers anzulegen, zu verwalten, hinzukommende Informationen (Mails, Papierschriftgut, überarbeitete Dokumente etc.) zu speichern und das Geschäft bei Beendigung gesetzeskonform abzuschliessen, aufzubewahren und schliesslich dem Stadt- oder Gemeindearchiv zuzuführen, sofern es sich um archivwürdige Informationen handelt. Die Dossiers und dazugehörigen Dokumente müssen über Metadaten und Berechtigungskonzepte gesteuert werden.
  • Der Wandel von papiergeführten Akten zu vollständig elektronischer Nachweisdokumentation über alle Geschäftsbereiche einer Stadt oder Gemeinde hinweg stellt alle Betroffenen und die Führungskräfte vor grosse Herausforderungen.
  • Die elektronische Ablieferung von Akten an das elektronische Langzeitarchiv wird in wenigen Jahren zu einer zwingenden Vorgabe auch für die kommunale Ebene.

Zielsetzungen:

  • Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich schon seit über 10 Jahren mit der Frage elektronischer Aktenführung und will den Städten und Gemeinden diesbezüglich Informationen, Konzepte, Vorgehensmodelle und Umsetzungsunterstützung anbieten.
  • Die Arbeitsgruppe fördert den Erfahrungsaustausch unabhängig der eingesetzten Systeme oder Anbieter.
  • Sie tauscht erarbeitete Ergebnisse wie z.B. Ordnungssysteme, Metadatenkataloge, Prozessbeschreibungen, Policies, Handbücher und andere Unterlagen aus.
  • Sie sorgt für Standards, Normen und Richtlinien sowie notwendige Schnittstellendefinitionen (eCH-Standards) zur Sicherstellung der Integrierbarkeit von Fachapplikationen in Records-Management-Systeme.
  • Sie klärt die Möglichkeiten für eine zentrale elektronische Archivverwaltung der Städte und Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv und kantonalen Staatsarchiven ab.

Weiterführende Informationen:

Team:

  • Vertreter von ILZ OW/NW
  • Vertreter von AR Informatik AG
  • Vertreter von KSD Schaffhausen
  • Vertreter von VRSG
  • Vertreter des Vereins IG Zug
  • Vertreter des Vereins LGI Luzern

Koordination:

Lukas Fässler, Präsident SSGI

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit allen Fragen rund um IT-Sicherheit in Applikationen, zentralen IT-Betriebsinfrastrukturen, Netzwerken, Arbeitsplätzen und anderen Endgeräten. Die RMO tauschen ihre Sicherheitsgrundsätze und Konzepte aus und lassen sich regelmässig von hochqualifizierten Sicherheitsfachleuten zu Bedrohungen sowie organisatorischen und technischen Massnahmen beraten und sensibilisieren.

Koordination:

Oskar Zumstein, Geschäftsführer SSGI